Es mehreren sich die Berichte in den Medien, die aufzeigen, das Draußen sein in Form von „mehr als ein Spaziergang“ folglich richtig und auch positiv ist. Dazu waren Natur und Kleingärten schon immer da, ist doch klar.

Laut einer Studie der Universität Aarhus verringert ein Garten oder der direkte Zugang zu Wäldern und Natur die Gefahr einer psychischen Krankheit um 55 Prozent. Langfristig bedroht die Isolation der Städte also die mentale Gesundheit – auf Dauer auch ohne Corona-Quarantäne.
(aus der Süddeutschen Zeitung)

Wie es sich so lebt mit einem Kleingarten in CoronaZeiten, gibt der Bericht aus einem Nürnberger Gartenverein wieder.
Es heißt darin u.a.: „Corona zeigt aber auch, wie wichtig es sein kann, sich selbst versorgen zu können. „Ich muss keine Hamsterkäufe tätigen“, sagt Jochen Obermeier. Der Vorratsraum seiner Familie sei gut gefüllt. „Wir essen gerade unsere Blaukraut-Vorräte auf. Dann haben wir zum Beispiel noch vom Vorjahr tiefgefrorenen Kohlrabi, süß-sauer eingelegte Zucchini und Marmelade“, zählt er auf. Und scherzt: „Nur Klopapier haben wir leider nicht angepflanzt!““

Es gibt eben noch kein Grundrecht auf eigenes Grün. Und wie geht es Jenen unter uns, die nur Zimmer haben, nur in Zimmern wohnen? Da kann man Kresse wachsen sehen. Und sonst so?

Also, mit diesen Zeiten der Pandemie haben wir als Aktionsbündnis wieder mehr Handhabe, die Stadtverwaltung und dem Bezirksverband Paroli bieten zu können. An deren Vernunft zu appellieren, das weitere Kapputtmachen von Kleingartenflächen in Hannover zu unterlassen und für immer zu den Akten zu legen.

Bleibt gesund!