Wir als Aktionsbündnis schließen uns der Kritik von BUND-Geschäftsführerin Frau Littkemann an, welche im NP-Artikel die Entscheidung vom Präsidium der Medizinischen Hochschule und dem zuständigen Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, den Neubau der MHH auf Kleingartenflächen vorzunehmen, obwohl der Alternativstandort in vielen Belangen sich positiver auswirkt.
Zudem kommt ein Betrag von wenigstens 100 Millionen für einen geforderten Stadtbahnanschluß hinzu, der mit der anderen Bebauung auf MHH eigenem Gelände entfiele.
Betoniert uns weiter zu. Irgendwann laufen wir alle mit Atemschutzmasken wie in asiatischen Großstädten im Alltag herum, weil kaum noch Grünflächen zur Frischluftherstellung vorhanden sind.

Wir empfehlen dem Präsidium der Medizinischen Hochschule noch einmal in ihrem eigenem Leitbild nachzulesen:

„Wir achten unsere Umwelt und tragen zu deren Erhalt bei.“
Dieses Leitbild soll laut der Präambel das Handeln der Studierenden und aller anderen Personen, die der MHH verbunden sind und an ihrem Erfolg mitarbeiten, bestimmen.

Spätestens wenn die Kommunalwahlen kommen, werden die Konsequenzen aus diesem unweitsichtigem Handeln heutiger Tage ihren Tribut fordern.