In den 18 Parzellen vom KGV Friedenau, vom Abriss aktuell bedroht, wirkt auch die Familie Hutschenreiter. Sie begleitet unser Bündnisengagement mit zahlreichen Besuchen der verschiedenen Ausschüsse und Sitzungen, wo auch immer die Umwandlung von ihrer Kleingartenfläche zu Verkehrs- und Gewerbeflächen Thema war und ist. Im Artikel der Neuen Presse aus Hannover kommen Peter und Inge Hutschenreiter zu Wort. Wir danken den beiden für ihre öffentliche Darstellung.
Familie Hutschenreiter weist darin auf ihre seinerzeit geleisteten Investitionen für ihr Gartenhäuschen hin. Die von der Stadt bei Abriss in Aussicht gestellte Entschädigung würde sie in die Altersarmut treiben.
Und das alles für angeblich dringend benötigtes Gewerbegebiet und einen Radweg?
Es gilt anzumerken, das im gesamten Gebiet Hainholz und Nord zahlreiche Gewerbegebäude leer stehen und auf NutzerInnen warten, und das nicht erst seit gestern. Wer kann, sollte sich das mal anschauen, das Wetter ist grad so „normal“ schön.

Warum Lebensräume zerstören?
Warum weiter versiegeln und Mauern?
…wenn es am Ende nicht einmal die Gewerbetreibenden interessiert!?
An deren Geld möchte doch die Stadtverwaltung schlussendlich (cirka 17 Hektar Gewerbefläche pro Jahr notwendig erschlossen zu werden), aber zu welchem Preis?!

Da wir alle ja nicht so Verwaltung sind und können, wenn wir es wären und könnten, würde das gewiss nicht so laufen wie dieser Tage und Jahre, denn Handeln mit Nachhaltigkeit, Verantwortung und Nachvollziehbarkeit sieht anders aus. Wenn Hannover laut der Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherer (GDV) bereits einen sehr hohen Versiegelungsgrad von etwa 42,6 Prozent seiner Gesamtfläche aufweist, nun, betoniert uns alle zu!

Ein Grashalm aber, wird immer zu sehen sein.

Bist Du ein Grashalm?

Anmerkung des Autors:
Mensch! Wo es grünt, da zirpt’s.
Wehen die Lüfte im stetem Wind und
der Gedankenvielfalt zu Einheit gerinnt.
Da lebt Leben, und wer zerstört, der zerrinnt.

P.S. Gut Grün